Viele Staaten in Europa und Nordamerika sind hoch verschuldet. Michael Heise, Chefökonom der Allianz, erklärt, ob Grund zur Sorge besteht und welche Bedeutung das für die Sozialversicherungssysteme einer alternden Welt hat.
Globalisierung heißt direkte Kommunikation und fast unbeschränkten Kultur- und Warenaustausch. Die Offenheit hat Schattenseiten: Mit den internationalen Märkten wächst auch die grenzüberschreitende Kriminalität.
Verkehrssysteme, Gesundheitswesen, Nahrungsmittelproduktion und Energieversorgung müssen ständig unterhalten werden – doch das Geld wird knapp.
Jahrelang hatte das Weltwirtschaftsforum vor verschwenderischen Regierungen gewarnt. Offenbar hat niemand zugehört, denn 2010 wird die Bedrohung einer Haushaltskrise real.
Frieden und Stabilität bleiben eine Vision. Neun Jahre nach dem Beginn des von den USA angeführten Einsatzes, gehört der Afghanistan-Konflikt 2010 noch immer zu den größten globalen Risiken.
Menschen im erwerbsfähigen Alter in Entwicklungsländern stellen die Hälfte der Weltbevölkerung. Drei Milliarden Gründe für den Einfluss der Entwicklungsländer auf das Wirtschaftswachstum im 21. Jahrhundert.
Mehr Vernetzung und neue Web-Angebote erhöhen auch die Gefahren. Die wirtschaftliche Stabilität und die Datensicherheit sind heute vor allem durch Internetkriminalität bedroht.
Chronische Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen sind längst keine "Wohlstandskrankheiten" mehr. Auf die Entwicklungsländer kommen Gesundheitsrisiken zu, die selbst Malaria und AIDS in den Schatten stellen.
Seit dem Aussterben der Dinosaurier hat es auf der Erde keinen so rapiden Verlust an Pflanzen, Tieren und Ökosystemen mehr gegeben. Die Zerstörung der Natur könnte noch schlimmer sein als die Zerstörung durch Treibhausgase.
Finanzkrisen, mangelnde Investitionen in die Infrastruktur und chronische Krankheiten sind nur drei ‚schleichende Risiken’, die die Welt in Schwierigkeiten bringen können, warnt Sheana Tambourgi, Leiterin des Risikonetzwerkes beim Weltwirtschaftsforum.